Reitsport Verein Südfeldsee e.V.   Großkayna



Satzung

1. Name und Sitz

Der Verein führt den Namen „Reitsportverein Südfeldsee e.V.".

Sitz des Vereins: 06242 Großkayna.

Der Verein stellt Antrag auf Eintragung in das Vereinsregister; er strebt die Mitgliedschaft in den Fachverbänden des Landessportbundes Sachsen-Anhalt an, deren Sportarten im Verein betrieben werden, und erkennt deren Satzungen und Ordnungen an. Er soll eingetragen werden.

2. Vereinszweck

Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung durch Förderung der Allgemeinheit auf dem Gebiet des Pferdesports, dies umfaßt den Breitensport wie auch den Leistungssport.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden; die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

3. Mitgliedschaft

Dem Verein kann jede natürliche und juristische Person als ordentliches Mitglied angehören; außerordentliche Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein, die die Zwecke des Vereins regelmäßig fördern.
Die Aufnahme in den Verein erfolgt nach schriftlichem Aufnahmeantrag durch Beschluß des Vorstandes. Mit seiner Unterschrift erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem 1. des Monats, der auf den Monat des Vorstandsbeschlusses folgt.
Im Falle einer Ablehnung, die nicht begründet werden braucht, ist die Berufung an die Mitgliederversammlung durch den Antragsteller zulässig. Diese entscheidet endgültig.
Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.
Juristische Personen werden entsprechend ihren Bestimmungen über ihre Vertretung im Rechtsverkehr im Verein vertreten.



4. Austritt und Ausschluss

Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
Die Mitgliedschaft kann mit einer Frist von sieben Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Die Kündigung ist schriftlich an den Vorstand zu richten.
Ein Mitglied kann vom Verein ausgeschlossen werden,
- wenn es gegen. die Interessen des Vereins verstößt
- erhebliche Verletzung satzungsmäßiger Verpflichtungen,
- Zahlungsrückstände von drei Monaten trotz Mahnung,
- grobes unsportliches Verhalten und unehrenhafte Handlungen.
Dem betroffenen Mitglied ist vor der Entscheidung Gelegenheit zu geben, sich zu, rechtfertigen, dazu wird es schriftlich vom Vorstand zu einer Verhandlung über den Ausschluß geladen. Die Entscheidung erfolgt schriftlich und ist zu begründen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung mit einer Frist von drei Wochen an die Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet endgültig.
Bei Beendigung der Mitgliedschaft bleiben die Beitragspflicht und die Verpflichtungen gegenüber dem Verein bis zum Monatsende bestehen.
Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausgeschiedenen oder ausgeschlossenen Mitglieds gegen den Verein müssen binnen sechs Monaten nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft schriftlich geltend gemacht werden.

5. Rechte und Pflichten

Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes an Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, Beiträge zu entrichten und sich an Satzung und Ordnungen des Vereines zu halten.
Die Höhe des Beitrages sowie dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.

6. Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind Vorstand und Mitgliederversammlung.

7. Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzendem, dem Stellvertreter und dem Kassenwart. Alle Vorstandsmitglieder müssen ordentliche Mitglieder des Vereins sein und das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Sie sind ehrenamtlich tätig und werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von fünf Jahren gewählt, bleiben jedoch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl eines Vorstandes im Amt.
Jedes Vorstandsmitglied ist berechtigt, allein den Verein gerichtlich und
außergerichtlich zu vertreten. Im Innenverhältnis sind sie an Beschlüsse und Weisungen der Mitgliederversammlung und des Vorstandes gebunden.
Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.
Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
Tritt ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit zurück, so hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einen Nachfolger für den Rest der Amtszeit zu wählen.
Die regelmäßige Vorstandssitzung ist vom Vorsitzenden einzuberufen.

8. Mitgliederversammlung .

 

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Wenn die Vereinsinteressen dies erfordern oder wenn ein Viertel der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe schriftlich vom Vorstand verlangt, kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

 

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzende bzw. seinem Stellvertreter unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich einberufen.

 

Eine vorläufige Tagesordnung ist bekanntzugeben.

 

Stimmrecht besitzen nur ordentliche Mitglieder des Vereins, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, bei minderjährigen Mitgliedern der gesetzliche Vertreter.

 

Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, Stimmenthaltungen bleiben unberücksichtigt. Die Art der Abstimmung wird vom Versammlungsleiter festgelegt, muß jedoch schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Viertel der stimmberechtigten Anwesenden dies beantragt.

 

Zuständigkeiten der Mitgliederversammlung.

 

- Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

 

- Entlastung und Wahl Vorstand

 

- Festsetzung der Beiträge

 

- Satzungsänderungen und

 

- Entscheidung über Auflösung des Vereins.

 

9. Kassenprüfung

 

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer eines Jahres zwei Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes sein dürfen. Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens einmal im Jahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.

 

Der Bericht ist dem Vorstand spätestens eine Woche vor der Jahresmitglieder­versammlung zu überreichen.

 

Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorstandes.

 

10. Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

 

Satzungsänderungen und Beschlüsse zur Vereinsauflösung bedürfen einer qualifizierten Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

Bei der Auflösung des Vereins erfolgt die Liquidation durch den zum Zeitpunkt des Auflösungsbeschlusses amtierenden Vorstand.

 

Im Fall der Vereinsauflösung oder dem Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an den Landessportbund Sachsen-Anhalt e.V., der es ausschließlich für die in 2. dieser Satzung aufgeführten Zwecke zu verwenden hat.

 

11. Inkrafttreten

 

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am 08.03.1999 beschlossen worden.